Zwischen Zetteln, Gedanken und dem blinkenden Cursor entsteht etwas, das noch niemand sieht: Die Struktur hinter dem Film.
𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁 𝟮:
Alles in eine Story bringen!
Ich nehme mir Zeit, alle zusammengetragenen Infos zu sortieren. Nicht nur Inhalte, sondern auch Gedanken, Formulierungen, Tonlagen. Was war wichtig im Vorgespräch? Was lief unterschwellig mit?
Ich schreibe mir einzelne Gedanken auf, oft erstmal ungeordnet. Dann fange ich an, sie ganz schlicht in einem Text-Dokument zu strukturieren:
Was ist die Hauptbotschaft?
Was ergibt eine klare Linie?
Was soll hängen bleiben, auch wenn der Ton aus ist?
Mein Storyboard ist kein Designstück, sondern ein Denkraum!
Es ist ein Werkzeug, um Klarheit zu schaffen – für mich, aber auch für die Menschen vor der Kamera. Ich will vorher wissen, wo der Fokus liegt, was wir zeigen und was wir ohne Worte fühlen lassen.
Diese Klarheit ist Voraussetzung für alles, was danach kommt.
Ohne sie gehe ich nicht in den Dreh.