Gepostet am 6. Mai 2026 unter Film

Wichtiger ist, dass sich die Menschen vor der Kamera wohlfühlen!

Eigentlich stehe ich ja meistens (und auch lieber 😉) hinter der Kamera. Aber ich möchte mal einen Gedanken teilen, der mir in meiner Arbeit ständig begegnet.“

Viele Menschen fühlen sich vor der Kamera erstmal unsicher. Man weiß nicht genau, wohin mit sich, wie man anfangen soll und ob man dabei eigentlich „richtig“ wirkt. Genau so geht es vielen Menschen, mit denen ich arbeite und ich finde, das ist vollkommen normal.

Die meisten stehen schließlich nicht regelmäßig vor der Kamera. Trotzdem haben viele das Gefühl, dass bei einem Filmdreh sofort alles perfekt sein muss. Dass jeder Satz sitzen muss, dass man besonders souverän wirken oder etwas darstellen muss. Oft gehört zu diesem Bild auch ein großer technischer Aufwand mit viel Equipment und einem entsprechend großen Aufbau.

Für mich ist das aber gar nicht der wichtigste Punkt. Mich interessiert viel mehr, dass Menschen sich wohlfühlen und in Ruhe erzählen können, worum es eigentlich geht. Denn genau dann entstehen die Momente, die später glaubwürdig wirken.

Deshalb halte ich Drehs bewusst ruhig. Ohne unnötigen Druck und ohne großes Drumherum. Es muss nichts auswendig gelernt werden und niemand muss perfekt funktionieren. Viel wichtiger ist, dass man bei dem bleibt, was man wirklich sagen möchte.

Ich arbeite mit Unternehmen im Mittelstand und produziere Image- und Produktfilme, die nicht künstlich wirken sollen, sondern nachvollziehbar und menschlich. Oft sind es gerade die alltäglichen Dinge, die von außen interessant werden, wenn man sie ehrlich zeigt.

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